Werden ja, aber nicht sein
Es ist ja allgemein bekannt, dass alle Dinge zwar herrlich zu sehen seien, aber schrecklich zu sein (Schopenhauer). Trotzdem begegne ich immer häufiger Menschen, die davon träumen, etwas zu werden, aber nicht, es zu sein. Karriereziele werden zielsicher angestrebt, aber es existiert keine Vorstellung davon, was man eigentlich machen möchte, wenn man die erträumte Position denn erreicht hat. Der Traum geht genau bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Beförderung oder Wahl in die angestrebte Position verlautbart wird.
Kaum nötig zu sagen, dass dies ein sicherer Weg ins Unglück ist.